Market in Punta Gorda
 
 
Punta Gorda restaurant

Punta Gorda - Regierungssitz von Charlotte County

Punta Gorda ist der Regierungssitz von Charlotte County, nicht Port Charlotte. Eigentlich ist es auch kein Problem, nur, viele Leute denken, dass jenseits der großen Brücke die Charlotte County Welt zu Ende ist. Ist sie aber nicht, denn dort ist eben Punta Gorda.


Knapp 20,000 Leute leben hier und genießen den Florida Lifestyle. Ist es ein Ort für junge Leute? Wir wissen es nicht so genau, wahrscheinlich weniger. Was bedeute "jüngere Leute?" Naja, jenseits der 50 ist der Horizont sicherlich Überschritten. Im "zarten Alter" von 30 - 40 würden wir eher in Sarasota investieren, nicht in Punta Gorda. Aber, die Wahl der Lage ist sicherlich auch eine Entscheidung, die unmittelbar mit der dicke des Scheckbuchs übereinstimmen muß.


Verglichen mit Sararasota ist Punta Gorda  immer noch das Paradies, obwohl, in guten Lagen läßt man sich auch hier nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.

Zum Verkauf stehende Immobilien in Punta Gorda       

Historisch gesehen ist Punta Gorda mit einer der ältesten Pläze in Florida. Die Calusa Indianer lebten in der Gegend von Punta Gorda bereits einige tausend Jahre als Ponce de Leon im Jahr 1521 in diese Gegend kam. Er war auf der Suche nach Gold und der "Fountain of Youth", was er aber beides nicht fand. Da der Tourismus zu seiner Zeit noch keine Rolle spielte sah er auch nicht den Wert, den heutige Immobilienkäufer sehen. Somit zog der spanische Entdecker wieder ab und 500 Jahre später kamen dann erst die ersten weißen Siedler wieder zurück,um sich in Punta Gorda niederzulassen. 

bi-plane

Punta Gorda hat einen Airport

Erst kam die Eisenbahn, mit der Anbindung an die US 41 (Tamiami Trail von Miami bis St Petersburg) kam dann in den 1920-ern der Durchbruch. Jetzt war der Weg geebnet für "serious business", denn es konnten Waren von St. Petersburg bis Miami verfrachtet werden. Das  Aufblühen der Phosphatindustrie spülte auch Geld in die Kassen und trieb Investoren und Arbeitsuchende in den Süden. Die Erfindung des Kunstdüngers beendete diese Blüte relativ abrupt.


Im 2. Weltkrieg brachte der Punta Gorda Airport das benötigte Kapital in die Stadt. Die jungen Männer lernten das Kriegshandwerk und wie man, vielleicht auch lebend, wieder vom Himmel runterkommen kann, und in der Freizeit wurde der Sold dann in der Stadt verpulvert. Bei der lausigen Aussicht aufs Überleben spielte das Sparen nur eine sehr untergeordnete Rolle. Als junger, unerfahrener Pilot war die Aussicht auf Rückkehr relativ gering. 


Nach dem Krieg wurde es ruhig in Punta Gorda; das änderte sich aber langsam in den 80-er Jahren. Der Militärflugplatz war nach dem Krieg von der Army verlassen worden und niemand wollte ihn haben. Zum Glück wurde er nie abgerissen, denn in den 80-er übernahm ein neuer Flugplatzbetreiber den kleinen Flughafen. Zunächst war der Erfolg gering. Irgendwie konnte der Betreiber den Flugplatz nicht aus den Startlöchern holen. Dann brachte er ihn aber erfolgreich auf Trab. Heute kann man von Punta Gorda zu vielen nordamerikanischen Destinations fliegen. Das Passagieraufkommen konnte von 182,000 im Jahr 2010 auf 1,290,000 im Jahr 2017 erweitert werden. 

 
Mustang P51
 

Florida International Air Show

Seit 35 Jahren ist der Airport auch das Zuhause für die "Florida International Air Show." Die Air Show ist eine nonprofit Organisation und finanziert sich aus Spenden. Volunteers bilden das Rückgrad der Organisation. Jedes Jahr im Herbst kommen alte und neue Flugzeuge aus ganz Amerika, um den Zuschauern spektakuläre  Kunststücke vorzuführen.